Ausstellungen

Margaux Fouquet - boule d'or

Margaux Fouquet – Étoile de joue//infuser

05.02.2026 – 29.05.2026

Eine Künstlerin taucht ein in eine alpine Landschaft, offen, fühlend, aufnehmend. Natur pur und Natur profaniert. Sie will die Essenz spüren, wandern an der Schnittstelle zwischen der Haut des Menschen und der Haut der Natur, begleitet von Wesen, die ihr die Geheimnisse dieser sensiblen Zone einflüstern. Kann Umweltgestaltung sowohl der Natur als auch dem Menschen gerecht werden? Aus dieser Suche ist ein faszinierendes Skizzenbuch entstanden und aus diesem wiederum eine wunderbare Ausstellung.

Ausstellungsdauer: 05.02.2026 – 29.05.2026
Öffnungszeiten: Mo bis Fr – 9.00 bis 15.00 Uhr
Vernissage: 05.02.2026 – 18:00 Uhr

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KÖRPER/ KOPF/ GESICHT

KÖRPER/ KOPF/ GESICHT

27.06.2025–02.10.2025

Porträt als Projektion/Reflektion
Künstler*innen aus verschiedenen sozialen Welten
Die Gruppenausstellung beschäftigt sich in erweitertem Sinn mit dem Genre Porträt. Projektion, Reflektion, Studie, Fantasie? So verschieden wie unsere Künstler*innen sind ihre Zugänge zum Thema. Gezeigt werden Arbeiten u.a. aus den AHOI studios Karlsruhe, dem Atelier Blau aus Worms, der Malwerkstatt Bad Dürkheim und dem SOZPÄDAL-Kunstprojekt. Werke von Marc Czyzewski, Silvia Defaux, Peter Empl, Pascal Golle, Josef Steiner-Faath, Matthias Maaß, Hanna Mohn, Jessen Oestergard, Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister, Tanja Schneider, Anna Sewanian und weiteren Kunstschaffenden. – Zu sehen ist eine interessante Ausstellung, die die Kategorien der Kunstproduktion durcheinander wirbelt und mit leichter Hand Art-brut mit akademisch orientierten Arbeiten mischt.

Ausstellungsdauer: 27.06.2025 – 02.10.2025
Öffnungszeiten: Mo bis Fr – 9.00 bis 15.00 Uhr
Vernissage: 26.06.2025 – 18.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung: 13.08.2025 – 18:00 Uhr | Die Ausstellung bleibt an diesem Tag zwischen 18-20 Uhr geöffnet. – Tanja Schneider, Leiterin des SOZPÄDAL-Kunstprojektes und eine der ausstellenden Künstlerinnen, führt durch diese viel beachtete Ausstellung.

Eindrücke aus der Ausstellung

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Renate Kremer

Renate Kremer – Es muss im Leben mehr als Alles geben

4.11.2024–28.02.2025

oder: Da ist so etwas Unsichtbares, das Seele heißt

Faszinierend – Psychoanalyse wird Kunst! Nach den fotografischen Arbeiten von Nathalie Baetens 2019 zeigen wir erneut eine solche Metamorphose in großartigen Malereien. Sigmund Freud hat erkannt, dass Krankheiten Botschaften übermitteln.
Renate Kremer, Künstlerin und Psychoanalytikerin aus Heidelberg mit jahrzehntelanger Erfahrung, setzt solche Botschaften aus dem Unbewussten -(in Patientenaussagen kristallisiert)- in einem spontanen Malprozess in zauberhafte Bilder um. Witz, Ironie und bestechende Farbigkeit zeichnen ihre Arbeiten aus.
Meist in kleinen Formaten, oft auf ungewöhnlichen Bildträgern (z.B. LP-Covern, Aktendeckeln, Pappschachteln oder Einladungskarten) richtet sie ihr Interesse auf kleine und große psychische Problemlagen und verschafft diesen mit ihrer Kunst eine andere Wirklichkeit, eine heiter-melancholische Sichtbarkeit.

Ausstellungsdauer: 14.11.2024 bis 28.02. 2025
Öffnungszeiten: Mo bis Fr – 9.00 bis 15.00 Uhr
zusätzlich am 5. und am 12.12.24 Sonderöffnungszeiten bis jeweils 19.00 Uhr
Vernissage: 14.11.24, 18.00 Uhr
Finissage: Die Künstlerin führt am 28.2.2025 um 16.00 Uhr durch ihre Ausstellung


Sondertermin KUNSTRAUSCHEN: 21.02.2025, 18.00 bis 23.00 Uhr
Das Kulturbüro KA organisiert parallel zur Art Karlsruhe am Freitag einen Bus-Shuttle vom Messegelände zu künstlerischen „Off-Spaces“. (www.kunstrauschen-karlsruhe.de)
Petra Friedrich wird aus diesem Anlass mit über den Abend verteilten musikalischen Miniaturen auf der Gitarre unserer aktuellen Ausstellung („Es muss im Leben mehr als alles geben“, Renate Kremer) eine Dimension hinzufügen.
Bei uns „rauscht“ die Kunst auch, eine gute Gelegenheit sich die Ausstellung (gern auch nochmal) anzuschauen und dem Dialog zwischen Musik und Bildern zu nachzuspüren.


Ausstellung in Kooperation mit Museum Haus Cajeth, Heidelberg
Die Künstlerin ist auf der Vernissage anwesend
Einführung: Karin Liane Mysz (Leiterin Museum Haus Cajeth, Heidelberg)
Musik: Petra Friedrich, Violine

Zu Eröffnung:

Vernissage-Video

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Was, wenn ich nicht wäre, wer ich bin?

Was, wenn ich nicht wäre, wer ich bin?

11.07.2024–14.09.2024

Das Kunstprojekt von SOZPÄDAL E.V. stellt aus.
Jeden Dienstag zwischen 14 und 18 Uhr findet sich eine Hand voll Menschen im Kunstraum von SOZPÄDAL ein. Der Verein, der in Karlsruhe wesentlich an der Betreuung und Wiedereingliederung von wohnungslosen Menschen beteiligt ist, schafft immer wieder in verschiedenen Projekten die Möglichkeit, sozial benachteiligte Menschen in Bereichen jenseits bloßer Existenzsicherung Teilhabemöglichkeiten zu erschließen.

Eine der Initialzündungen zur Etablierung dieses Projektes war die Kooperation zwischen der Kunstakademie Karlsruhe und Besucherinnen unsres Tagestreffs für wohnungslose Frauen TafF. Wohnungslose Frauen und Studierende der Kunstakademie Karlsruhe arbeiteten unter der Anleitung von Prof. Dr. Christina Griebel, Professorin für Fachdidaktik, Kunst und Bildungswissenschaften, fast 2 Jahre zusammen. Eine Ausstellung, ein Preis und große Anerkennung für alle war das Resultat dieser Zusammenarbeit. Infos dazu finden Sie im Pressearchiv von SOZPÄDAL.

Im Anschluss konnte Tanja Schneider dafür gewonnen werden – die als ehemalige Akademiestudentin, Diplomkünstlerin und Meisterschülerin von Ernst Caramelle alle nötigen Voraussetzungen mit sich bringt, die auf Dauer angelegte künstlerische Leitung des Ateliers zu übernehmen.
Dabei legt SOZPÄDAL E.V. großen Wert darauf, keine Beschäftigungs- oder Kunsttherapie-Gruppe zu betreiben, sondern die Möglichkeit zu schaffen, im Umfeld von Wohnungslosigkeit künstlerische Talente zu entdecken, zu fördern und zu entwickeln.
Es ist ein eigener kleiner Kunst-Kosmos entstanden und in den vergangenen 3 Jahren natürlich auch viele Arbeiten, die nun in Auswahl in der GALERIEKUNSTPERIPHERIE/N gezeigt werden.

Was, wenn ich nicht wäre, wer ich bin?
Die Frage rund um die eigene Identität treibt viele Menschen im Laufe ihres Lebens um.

Mehr oder weniger, bewusst oder unterbewusst. Auch Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit dem Zustand ihres Seins und es hat sich gezeigt, dass die eigene Identität in den gemeinsamen Kunst-Nachmittagen des Kunstprojekts ständiger Begleiter war. So stehen die Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die auf Grund ihrer prekären sozialen Situation nicht über das Privileg früh entwickelten Selbstbewusstseins verfügen offensichtlich noch mehr im Kontext des eigenen Seins. Die zahlreichen Gespräche über dieses Thema im Atelier scheinen dies zu bestätigen.

Ausstellungsdauer: 11.07.2024 bis 14.09.2024
Öffnungszeiten: Mo bis Fr – 9.00 bis 15.00 Uhr
Vernissage: 11.07.2024 – 18.00 Uhr

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Helmut Wachter: Vindravan - Stadt der lebenden Toten

Helmut Wachter: Vindravan – Stadt der lebenden Toten

21.03.2024–22.06.2024

Das Elend indischer Witwen
In seinem aktuellen Projekt beschäftigt sich der Schweizer Fotograf mit der unwürdigen Situation verwitweter Frauen in Indien. Weitgehend rechtlos, arm, verstoßen. Dramatische, inakzeptable Frauenschicksale im 21. Jahrhundert.
Misogyny (Benachteiligung von Weiblichkeit) ist in Indien ein immer noch allgegenwärtiges Problem. In besonderem Maße davon betroffen sind Witwen. Nach einer in weiten Teilen der Gesellschaft noch verbreiteten Ansicht sind Frauen nach dem Tode ihres Ehemannes nutzlos. Noch vor 150 Jahren wurden Witwen zusammen mit dem Leichnam ihres Mannes verbrannt. Heute werden sie oft von Familie und Kindern verstoßen, physisch und mental gequält und müssen am Rande der Gesellschaft leben. Sie haben keine Rechte mehr und selbst junge Witwen dürfen nicht mehr heiraten.
Soziologen bezeichnen sie als „Lebende Tote“.

Ausstellungsdauer: 21.03.2024 – 22.06.2024
Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00-16.30 Uhr und Freitag 9.00-15.00 Uhr

Vernissage: 21.03.2024 um 18.00 Uhr
Sichtbar machen – Redebeitrag von Jutta Thimm, Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karlsruhe, Fachfrau für weibliche Armut + Geschlechterungleichheit
Josef Steiner-Faath (Percussion)

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Leben/ heißt/ Hoffnung/ heißt/ Kunst

Leben/ heißt/ Hoffnung/ heißt/ Kunst

01.12.2023–29.02.2024

Ausstellung von Künstler*innen mit und ohne Behinderung. Arbeiten aus der Malwerkstatt Bad Dürkheim zeigen wir in Kombination mit Plakaten des Vereins „Mut zur Wut“. Die Malwerkstatt ist eines der ältesten Ateliers für Menschen mit Behinderung in der BRD, das kontinuierlich in den Bereichen Malerei, Zeichnung und Performance arbeitet, unter Leitung des Künstlers Wolfgang Sautermeister. Mut zur Wut hat sich in sehr kurzer Zeit internationale Relevanz erarbeitet und zu einem wichtigen Ereignis im Bereich sozialer und politischer Kunst entwickelt. Wir zeigen eine Auswahl engagierter Kreativer, die ihre Wut über Missstände mit mutigen, plakativen Botschaften formulieren.
Beide Positionen nebeneinander, die auf politische Wirkung zielenden Plakate und die das eigene Innere zum Ausdruck bringenden Arbeiten der Künstler*innen der Malwerkstatt bringen in ihrem Zusammenspiel eine zutiefst menschliche Haltung zum Ausdruck: Hoffnung.

Ausstellungsdauer: 01.12.2023 – 29.02.2024
Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00-16.30 Uhr und Freitag 9.00-15.00 Uhr
Vernissage: 30. November 2023 um 18:00 Uhr

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Anfänge frühe Jahre SOZPAEDAL

Anfänge

27.04.2023–25.11.2023

SOZPÄDAL, die frühen Jahre
Was hat uns zu dieser Ausstellung motiviert? Der Charme der frühen Jahre, die Außergewöhnlichkeit dieses Anfangs, Nostalgie? Die „Anfänge“ dokumentiert durch die fotografische Professionalität von Peter Empl, geprägt von seinem künstlerischen Blick und seinem Engagement für die Peripherie im Sozialen.
Am 27.04. und 04.05.2023 von 18 – 20 Uhr sind wir für Erläuterungen/Gespräche, gern z.B. bei einem Glas Wein vor Ort.

Ausstellungsdauer: 27.04.2023 – 25.11.2023
Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00-16.30 Uhr und Freitag 9.00-15.00 Uhr

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Review - ein Rückblick auf 8 Jahre Galerietätigkeit

Review – ein Rückblick auf 8 Jahre Galerietätigkeit

17.11.2022–17.03.2023

Review: ein Rückblick auf 8 Jahre Galerietätigkeit
Wir zeigen in dieser Ausstellung die Plakate unserer bisherigen  Ausstellungen und blicken darüber zurück auf 8 Jahre Galerietätigkeit.
8 Jahre Kunst, immer spezifisch, immer abseits des Mainstreams, immer hoch interessant, immer überraschend. Begleiten Sie uns durch diese Zeitreise, werfen Sie einen Blick auf diese Ausstellung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ausstellungsdauer: 17.11.2022 – 17.03.2022
Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00-16.30 Uhr und Freitag 9.00-15.00 Uhr

Einige Beispiele unserer Ausstellungsplakate

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Wirziana - Die andere Welt des Peter Wirz

Wirziana – Die andere Welt des Peter Wirz

07.07.2022–25.09.2022

Mit Peter Wirz ist eine Entdeckung zu machen: ein bisher kaum bekannter Art-brut-Künstler aus der Schweiz, den wir jetzt in einer 1. Ausstellung in der BRD vom 07.07. – 25.09.2022 in unserer Galerie zeigen. Eigenwillige Bildwelten, changierend zwischen Gewalt und zeichnerischer Poesie, häufig geprägt von einem widersprüchlichen Verhältnis zu seiner pietistischen „Zwangserziehung“. Intensive psychische Spannungsituationen finden ihren Weg zum Bild. Schönheit und Verstörendes oft dicht beieinander. Er erfand einen eigenen, aus der christlich-abendländischen Heraldik abgeleiteten Stil und gestaltete insbesondere zwei Themen mit dem Körper als Zentrum: Liebe, die er nie kennenlernte, und Bestrafung, bei der er sich auskannte. – Peter Wirz (1915-2000), Sohn des berühmten Schweizer Neuguineaforschers Paul Wirz, wurde von pietistischen Tanten aufgezogen, war Heimzögling und Knecht auf Bauernhöfen und fristete, entmündigt und zeitweilig psychiatrisch interniert, den Großteil seines Lebens als Hilfsgärtner in Basel. Im Verborgenen schuf er vom Ende der 1940er bis in die 1970er Jahre ein umfangreiches zeichnerisches Werk, das nur durch Zufall erhalten blieb.

Der Basler Autor Andres Müry hat in enger Zusammenarbeit mit Dadi Wirz (dem Halbbruder von Peter Wirz) und dessen Frau Krassimira eine großformatige Monografie unter dem Titel „Wirziana – Die andere Welt des Peter Wirz“ im Vexer Verlag, S. Gallen/Berlin veröffentlicht und damit eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um diesen sehr speziellen Künstler vor dem vergessen werden zu bewahren.
Andre Müry wird bei der Vernissage eine knappe Einführung in „Die andere Welt des Peter Wirz“ geben und im Gespräch mit Dadi Wirz und Peter Empl weitere Aspekte des Universums „Wirziana“ ausloten.

Ausstellungsdauer: 07.07.2022 – 25.09.2022
Öffnungszeiten: Mo – Do 09.00 – 16.30 Uhr, Fr 09.00 – 15.00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 00 49 174 64 188 37
oder per E-Mail an: kunstperipherien@online.de
Vernissage: 07.07.2022 – 18.00 Uhr
GALERIEKUNSTPERIPHERIE/N, Scheffelstr. 37 – 76135 Karlsruhe

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So gesehen - Kunstpreis des Landes psychiatrietages 2021

So gesehen – Kunstpreis des Landespsychiatrietages 2021

02.05.2022–29.05.2022

Künstler*innen mit Psychiatrie-Erfahrung aus Baden-Württemberg

Von 2. bis 29. Mai 2022 zeigen wir die Ausstellung „so gesehen“. Die Wanderausstellung präsentiert vom Juli 2021 bis zum Oktober 2022 an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg die 50 preisgekrönten Werke des Kunstwettbewerbs „so gesehen“ für psychiatrieerfahrene Kunstschaffende. Der Preis wird alle drei Jahre zum Landespsychiatrietag ausgeschrieben.


Ausstellungsdauer: 02.05.2022 – 29.05.2022
Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00-16.30 Uhr und Freitag 9.00-15.00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 00 49 174 64 188 37
oder per E-Mail an: kunstperipherien@online.de

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